| Archiv des Ökumeneausschusses im Rheinisch-Bergischen Kreis |
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Vorstellung des Luther-Films Musik Podiumsdiskussion (Eintritt 5 € - für Schüler/Azubis/Studis 2,50 €) ) |
| Ute Glaser, Medienbeauftragte der Gnadenkirche, freie Journalistin und Fotografin, schrieb über den gelungenen Abend (incl. Fotos): |
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Es war ein schöner Zufall: Ausgerechnet an Luthers 520.
Geburtstag gab es in Bergisch Gladbach den großen Luther-Abend. |
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Im Zentrum des Abends stand der neue Kinofilm "Luther", der am 30. Oktober 2003 frisch in die deutschen Kinos kam. Er hat Wurzeln nach Gladbach: Ulrich Schaeffer war Berater der Filmfirma. Sein Sohn Assistent bei der Realisation. |
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Wenngleich Moderatorin Doro Dietsch die Filmfigur als "weichgespülten Luther"
und "Luther light" bewertete, fand er beim Publikum durchweg
positives Echo. Die Standhaftigkeit Luthers faszinierte. |
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Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte die Band
"om buschman". |
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An den Film schloss sich eine Podiumsdiskussion über "Kirchenspaltung gestern und heute"
an. |
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- Dr. Hans-Georg Link, Ökumenepfarrer des Ev. Stadtkirchenverbands Köln - Dr. Johannes Brosseder, Professor für kath. Theologie in Köln - Lisa Potthoff, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft "Christen bei den Grünen" - Claudia Posche, evangelische Pfarrerin am Altenberger Dom - Msgr. Pfarrer Klaus Anders, kath. Kreisdechant und stellvertretender Vorsitzender des Ökumeneausschusses - Alexander Thies, Produzent von "Luther" und Geschäftsführer der NFP teleart GmbH & Co. KG, Berlin |
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Diskussion |
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Im Prinzip betonten alle Anwesenden, vor allem
Claudia Posche als weibliche Pfarrerin, dass eine Einheitskirche von ihnen
nicht gewünscht sei, stattdessen eine Gemeinschaft der Kirchen. Gerade Dr. Brosseder forderte dazu auf, dies beispielsweise im gemeinsamen Abendmahl deutlich zu machen, damit Deutschland nicht länger "ein Schlusslicht in Europa" sei. Lisa Potthoff betonte, dass gerade im politischen Raum für die Kirchen eine große Chance darin bestehe, mit einer Zunge zu sprechen. Ihre Geschlossenheit habe so größeres Gewicht. Dr. Links Kritik (als ev. Pfarrer), die katholische Kirche werde im Film eher negativ, nämlich "wie im Mittelalter" dargestellt, schallte es aus dem Publikum entgegen, es sei ja auch Mittelalter gewesen. Der katholische Pfarrer Anders sah das ebenfalls anders: Er habe sich viel mit dem Mittelalter beschäftigt und seiner Meinung nach zeichne der Film vom damaligen Papst noch ein relativ harmloses Bild. Zum Glück habe sich da heute etliches geändert, wenngleich der Film dazu ermahnen könne, nicht erneut Äußerlichkeiten in der Kirche - und in der Gesellschaft - über zu bewerten. |
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Film-Produzent Alexander Thies beeindruckte in seiner Gradlinigkeit viele Anwesende, nicht zuletzt auch durch sein Bekenntnis, dass die Arbeiten zu "Luther" seinen Blickwinkel zum Thema und zum Glauben verändert hätten. |
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Zum Film |
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